Coden und Kompilieren

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Der Sinn von Programmiersprachen ist es, die Entwicklung von Programmen, die ein Computer ausführen kann, zu vereinfachen. Je besser eine Programmiersprache an die Denkweise der Menschen angepasst ist, desto effizienter kann man damit Programmieren.

Nativer Compiler

Das in einer bestimmten Programmiersprache geschriebene Programm nennt man Quellcode. Damit ein Programm auf dem Rechner ausgeführt werden kann, muss es aber in Maschinensprache übersetzt werden. Hier kommt der Compiler ins Spiel. Der übernimmt nämlich genau diese Aufgabe. Der Compiler bekommt also als Eingabe unseren Quellcode, welchen er zunächst auf Fehler analysiert. Wenn das Programm tatsächlich einen Fehler enthält, meldet der Compiler einen sogenannten Syntaxfehler. Ist das Programm korrekt, wird der entsprechende Maschinencode in Form einer ausführbaren Datei erzeugt.

Interpretierte Sprachen

Einen etwas anderen Ansatz verfolgen interpretierte Programmiersprachen wie C# oder Java. In diesen Programmiersprachen wird der Quellcode in eine Zwischensprache übersetzt. Das bedeutet C# oder Java Programme bestehen tatsächlich noch aus einem Code der nicht ausführbar ist. Erst durch den Interpreter kann der jeweilige Code ausgeführt werden. Darum funktionieren C#-Programme nur, wenn das .NET Framework installiert ist und Java-Programme nur wenn Java installiert ist.

Unterstützung durch eine IDE

Eine IDE ("integrated developtment environment" oder "Integrierte Entwicklungsumgebung) ist das primäre Werkzeug eines Programmierers. Sie stellt einen Editor für den Quellcode zur Verfügung und startet bei Bedarf im Hintergrund den Compiler für uns. Effizientes Programmieren ist unter Anderem auch stark von der Entwicklungsumgebung abhängig, man sollte sie also sehr sorgfältig auswählen.

Coden ist nicht Alles

Das wichtigste Werkzeug eines Programmierers ist nicht die IDE sondern sein Gehirn. Dementsprechend ist die Hauptaufgabe eines Programmierers nicht das Coden sondern das Denken. Bei kleineren Programmen reicht es sich im vorhinein den Programmaufbau zu überlegen, bei größeren Programmen dagegen ist es sehr wichtig ein Softwaredesign zu erarbeiten. Hierfür wird als modernes Hilfsmittel oft die Modellierungssprache UML verwendet. Die dabei entstehenden Diagramme dienen dem Programmierer gewissermaßen als Vorlage, wodurch sich das Risiko verringert sich irgendwo zu verzetteln oder den Überblick zu verlieren. Das Programmieren ist also nur ein Teilbereich der gesamten Softwareentwicklung.

Compiletime Fehler

Das Programmieren ist eine komplexe Tätigkeit, bei der es ganz normal ist, dass Fehler passieren.

Zeiger (auch im Deutschen gerne mit dem englischen Wort "Pointer" bezeichnet) sind ein fundamentales Feature von C++.

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Der Sinn von Programmiersprachen ist es, die Entwicklung von Programmen, die ein Computer ausführen kann, zu vereinfachen.

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