Ist ein Informatikstudium das Richtige für mich?

Nach dem Erreichen der Hochschulreife wird die Entscheidung fällig, wie es weitergehen soll. Diese Entscheidung ist nicht ganz einfach, deshalb ist es sinnvoll sich über die verschiedenen Optionen genauer zu informieren. Wenn du ein Informatik-Studium in Erwägung ziehst, hilft dir dieser Artikel vielleicht weiter, deine Situation etwas besser einzuschätzen.

Wenn es dir darum geht, dein Hobby zu deinem Beruf zu machen, beachte bitte auch, dass du dann zwar unter Umständen einen tollen Beruf hast, dein Hobby aber womöglich verloren geht, weil es dir zu wenig Kontrast zu deinem Berufsleben bietet.

Was ist Informatik?

Was ist Informatik eigentlich? Ganz allgemein formuliert ist Informatik die Wissenschaft der Informationsverarbeitung. Man kann schon erahnen, dass dies wesentlich mehr ist, als nur Programmierung. Historisch gesehen hat sich diese Wissenschaft aus der Mathematik entwickelt. Dies ist aber nicht zufällig passiert, sondern war gewissermaßen durch das Wesen des Faches vorbestimmt. Besonders die theoretischen Grundlagen beruhen auf mathematischen Formalismen.

Was lerne ich im Informatik-Studium?

Diese nahe Verwandtschaft zur Mathematik wirkt sich natürlich auch entsprechend auf den Studienplan aus. In den ersten Semestern des Studiums wirst du sehr viel Zeit damit verbringen, die mathematischen Grundlagen zu erlernen. Diese werden dir im Verlauf des Studiums als gutes Werkzeug dienen. Gleichzeitig wirst du dir die Grundlagen der Theoretischen Informatik aneignen. Doch das Informatik-Studium ist nicht nur pure Theorie, du wirst auch mit vielen Aspekten der praktischen Informatik konfrontiert sein. Ein wichtiger Teil davon ist, dass du das Programmieren lernst.

Muss ich programmieren können um Informatik zu studieren?

Nein, du musst nicht programmieren können um mit dem Informatikstudium zu beginnen. Du musst aber im Laufe deines Studiums das Programmieren lernen. Am besten versuchst du noch bevor du dich für oder gegen ein Informatikstudium entscheidest, das Programmieren in seinen Grundzügen kennenzulernen. Dadurch kannst du auch innerhalb weniger Wochen feststellen, ob dir das Programmieren grundsätzlich Spaß machen könnte.

Ist das Informatikstudium schwer?

Allgemein solltest du davon ausgehen, dass ein Studium (egal welcher Fachrichtung) anspruchsvoll ist und viel Durchhaltevermögen erfordert. Das ist auch beim Informatikstudium nicht anders. In der Informatik ist allerdings das Verhältnis von reinem Lernen zum Verstehen von teils sehr komplexen Zusammenhängen anders. Du musst im Laufe deines Studiums viele knifflige Probleme lösen. Das trainiert dein Gehirn und du wirst im Endeffekt zu einem ausgezeichneten Problemlöser.

Was kann ich noch tun, damit mir die Entscheidung leichter fällt?

Wie bereits erwähnt, wäre es eine gute Idee, wenn du das Programmieren lernst (wenn du es noch nicht kannst). Du musst nicht von heute auf morgen ein professioneller Programmierer werden, es ist aber sinnvoll, wenn du verstehst, wie das Programmieren so ist und ob es sich dabei um eine Tätigkeit handelt, die du immer wieder mal mit Freude machen könntest.

Außerdem kannst du mal einen Blick in den Studienplan deiner Wunsch-Uni wagen und dir einen ersten Eindruck verschaffen. Lese dir zu den verschiedenen Fachgebieten einfach die entsprechenden Wikipedia-Beiträge durch und du wirst sehr schnell einen guten Überblick bekommen.

Fazit

Ein bisschen Freude am Programmieren und an (mathematischen) Rätseln wären eine gute Grundlage für ein Informatikstudium. Wenn du auch noch eine gehörige Portion Durchhaltevermögen mitbringst, bist du bereits gut für ein Informatikstudium gewappnet.

Variablen sind eines der wichtigsten Elemente einer Programmiersprache.

Zeiger (auch im Deutschen gerne mit dem englischen Wort "Pointer" bezeichnet) sind ein fundamentales Feature von C++.

Compiler

Damit der geschriebene Quellcode vom Computer verstanden und ausgeführt werden kann, muss er vom Compiler in Maschinensprache übersetzt werden.

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